Fechtverband Niedersachsen

Finden Sie den Verein in Ihrer Nähe.

8 Mädchen aus Niedersachsen bei der Deutschen Meisterschaft im Damendegen B-Jugend in Solingen

Lotta, Uta, Femke, Greta, Tessa, Julia, Lara

Mit einer großen Gruppe rückten die B-Jugend Mädchen aus ganz Niedersachsen motiviert an den Start: Tessa Wietheuper, Femke Bücker, Greta Piefke und Lotta Piefke (OSC), Lara Goldmann (MTV Braunschweig) und Uta Terlutter (SV Munster) alle Jahrg. 2002 und Julia Reitenbach  (OSC), Sarah-Rebecca Görlich ( MTV Braunschweig), beide Jahrgang 2003.

 Bereits nach der Vorrunde bahnte sich im Jahrg. 2002 aus OSC Sicht eine kleine „Sensation“ an, da alle vier Mädchen unter den ersten 14 Plätzen ( bei 60 Startern) waren: Tessa 1., Femke 5.,  Lotta 10. und Greta auf dem 14. Platz, Lara aus BS war auf Platz 7, Uta befand sich auf Platz 36.

Leider konnte das hohe Niveau in der Zwischenrunde nicht so gut gehalten werden, so dass Uta und Greta danach mit Platz 39 und 44 bereits leider ausschieden.

Die anderen Mädchen waren nach der Zwischenrunde jedoch für das 32-er KO  recht gut gesetzt: Femke 3., Lara 8., Tessa 9. und  Lotta 12.

Außer Tessa konnte anschließend keine der anderen diese guten Ausgangs-Ergebnisse halten und nach spannenden Gefechten mit Hoffnungsläufen lautete die endgültige Platzierung:

Femke Platz 17, Lara Platz 18, Lotta Platz 19

Tessa focht sich souverän unter die ersten acht und unterlag knapp der späteren Dritt-Platzierten unglücklich mit 9:10. Damit erreichte Tessa im Einzel Platz 7 in dieser DM, was ein hervorragendes Ergebnis darstellt. Herzlichen Glückwunsch !

Die zwei Mädchen aus dem Jahrgang 2003, Julia und Sarah-Rebecca, nahmen das erste Mal an einer DM teil und konnten ihre ersten Erfahrungen auf diesem hohen Niveau verbuchen:

Julia mit Platz 46 und Sarah-Rebecca mit Platz 62.

 Am Sonntag folgten die Meisterschaften der Mannschaft. Für Niedersachsen traten 2 Mannschaften an:

Mannschaft Niedersachsen 1

Tessa Wietheuper
Femke Bücker

Lara Goldmann

Lotta Piefke

Mannschaft Niedersachsen 2

Greta Piefke

Julia Reitenbach

Uta Terlutter

 Die Mannschaft Niedersachsen 1 belegte Platz 7, Niedersachsen 2 belegte Platz 9 ( von 25 Mannschaften), was für diese jung gewachsenen Mannschaften ein beachtenswertes Ergebnis darstellt . Weiter so!


Länderübergreifende Saisonvorbereitung in Osnabrück

Aus einer Idee engagierter Ehrenamtlicher wurde ein leistungsstarkes Wochenendcamp: 32 Degenfechter/innen aus Bad Segeberg (SH), Itzehoe (SH), Elmshorn (SH), Buchholz (NDS) und Osnabrück (NDS) bereiteten sich bei einer gemeinsamen Aktion der beiden DFB-Zentren für den Nachwuchsleistungssport Bad Segeberg und Osnabrück auf die neue Saison vor.

Unter Leitung des neuen Osnabrücker Trainers Sergei Rassolko wurde am ersten Septemberwochenende in der Fechthalle des Osnabrücker Sportclubs in der Hiärm-Grupe-Straße ausgiebig gearbeitet, gefochten und gelacht. Fechterinnen und Fechter der Altersklassen B-Jugend bis Aktive profitierten von professionell organisierten Übungseinheiten mit vielen Einzelgefechten. Etliche engagierte Eltern des Osnabrücker Sportclubs und die mitgereisten Betreuer und Trainer Holger Linow aus Itzehoe und Armin Stadter aus Bad Segeberg sorgten für ein unterstützendes Umfeld und organisierten die Rund-Um-Versorgung der Sportlerinnen und Sportler im Landesleistungszentrum des Niedersächsischen Fechterbundes. Insgesamt ein gelungenes Wochenende, welches gute Chancen hat, sich zu einem neuen Dauerbrenner zu entwickeln.

(TM, Osnabrücker Sportclub)

Der Verband informiert

26.08.2016

Wir haben im Zuge des Modellprojekts "Wir gestalten Zukunft" in Zusammenarbeit mit dem LSB eine Geschäftsordnung erarbeitet. Diese steht in der Homepage unter Verband - Downloads zur Verfügung.

Ebenso ist die Sportordnung, im Zuge dieses Projektes komplett überarbeitet worden. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Neuregelung der Punktevergabe für die Q-Turniere.

Die aktuellen Listen der Q-Turniere stehen ebenfalls auf der Homepage zur Verfügung.

Norbert Müller

Zwei neue Kampfrichter für Deutschland aus Niedersachsen

Tobias Stage aus Buchholz und Vincent Piefke aus Osnabrück haben am 11.6.16 im Rahmen des JQB-Damendegen-Turniers die sehr anspruchsvolle Kampfrichterprüfung bestanden und damit die CN-Lizenz erhalten.

Herzlichen Glückwunsch!

Foto Guido Wietheuper

Anstrengende Wochen für die Seniorenfechter

Seit Anfang April waren die Seniorenfechter wöchentlich im Einsatz, um sich für die in diesem Jahr in Stralsund stattfindende Senioren-WM zu qualifizieren. Bis zum Schluß wurde heiß um die Punkte gekämpft, da je Nation pro Waffe und Altersklasse nur vier Fechter nominiert werden dürfen.
Zunächst standen die Deutschen Meisterschaften in Bad Dürkheim an. Hier konnten die niedersächsischen Fechter mit 5 Gold-, einer Silber- und 7 Bronzemedaillen glänzen.


Deutsche Meister wurden:
HFL 60+ Berthold Schaum DF Hannover
DSÄ 60+ Karin Jansen TK Hannover
DDE 60+ Karin Jansen TK Hannover
HSÄ 60+ Volkhard Herbst Eintracht Hildesheim
DFL 70+ Bärbel Gorius VfL Wolfsburg


Silber errhielt:
DFL 60+ Karin Jansen TK Hannover.


Bronzemedaillen gingen an:
HDE 40+ Rainer Rauch TK Hannover
HDE 60+ Werner Hensel MTV Braunschweig
HFL 60+ Werner Hensel MTV Braunschweig
HFL 60+ Heinrich Böhmer Jahn Wolfsburg
HFL 70+ Hans Visser Emder TV
DFL 70+ Bärbel Gorius VfL Wolfsburg
DSÄ 60 + Heidrun West Frisia Wilhelmshaven.


Ein kleines Jubiläum gab es für Karin Jansen, die im Einzel zum 25. Mal in Folge an der Deutschen Seniorenmeisterschaft teilnahm und auch zum 25. Mal einen Titel gewinnen konnte.
Weitere 10 Fechter waren aus Niedersachsen am Start. Alle Ergebnisse können auf der DFBHomepage
nachgelesen werden.


Zwei Wochen später trafen sich die Fechter in München, danach in Hamburg zu weiteren Qualifikationsturnieren. Auch hier erfochten sich die niedersächsischen Senioren souverän Ranglistenpunkte.


Die Qualifikation für die WM in Stralsund haben sich somit folgende FechterInnen gesichert:
Werner Hensel (DE), Volkhard Herbst (SÄ) Berthold Schaum (FL) Heinrich Böhmer (FL), Karin
Jansen (FL, DE, SÄ), Bärbel Gorius (FL, DE), Heidrun West (SÄ) und evt. Hans Visser (FL).


Von Hamburg fuhr mancher Fechter direkt zur Europameisterschaft im Mannschaftsfechten weiter. Gastgeber England richtete anläßlich des 25 jährigen Jubiläums des Europäischen Seniorenfechtverbandes im Medway Park in Gillingham/Rochester ein gut organisiertes und schönes Turnier aus.


Vier Turniertage waren angesetzt, um mit 99 Mannschaften in zwei Altersgruppen (40-50+ und 60- 70+) in zwölf Entscheidungen alle Medaillen auszufechten.
Mit drei Gold-, fünf Silber- und drei Bronzemedaillen konnte Deutschland die Nationenwertung schließlich vor Italien gewinnen.


Die eingesetzten Niedersachsen starteten bei den Grand Veterans (ältere Altersklasse) und kehrten alle mit einer Medaille nach Hause.
Berthold Schaum holte mit den Florettherren die Bronzemedaille gegen Frankreich hinter England und Italien, Werner Hensel erhielt mit dem Degenteam Silber hinter Italien und vor Belgien.


Zusammen mit Bärbel Gorius gewann Karin Jansen Silber im Degen hinter Frankreich und vor Finnland und Gold im Florett gegen Frankreich und vor England. In Säbel gewann Jansen noch einmal Gold vor England und Frankreich.

Alle Finalwettkämpfe der EM sind im Internet auf der Website der Veranstaltung
www.et16.eu als Video zu sehen.

Niedersachsens Fechter auf den deutschen Aktivenmeisterschaften Damen- und Herrendegen 2016 in Leipzig

Bei den Einzelwettbewerben starteten für Niedersachsen bei den Damen Laura Hackmack von Vorwärts Nordhorn sowie Catherina Schwab und Charlotte Späth vom Osnabrücker SC.Alle überstanden die Vorrunde , unterlagen aber dann im KO der besten 64.

Die noch bei der A-Jugend startberechtigte Charlotte Späth, konnte den erreichten Platz 54 dennoch als Erfolg verbuchen, da ihr dadurch ein Punkt auf der deutschen Juniorenrangliste gutgeschrieben wurde.
Catherina Schwab erreichte Platz 45, Laura Platz 56.

Bei den Herren war Niedersachsens Spitzenfechter  Noë Walter (OSC) von der Qalifikationsrunde befreit, schied aber auch im 64er-Ko mit 13:14 im Sudden Death auf Platz 33 vorzeitig aus. Kilian Stadter konnte   nach nur zwei Vorrundensiegen ebenfalls nicht die Hürde zum KO der besten 32 bezwingen und landete auf Platz 55.

Tobias Stage von Blau Weiß Buchholz schied bereits in der Vorrunde aus.

Am zweiten Tag wurden dann die Mannschaftsmeister ermittelt. Der OSC schickte eine Herrenteam mit den Fechtern Noë Walter, Kilian Stadter und Manuel Twent in die Gefechte mit den insgesamt 21 Mannschaften. Die drei Vorrundengefechte gingen alle zum Teil deutlich zu Gunsten der Osnabrücker aus, so dass man als Dritter der Setzliste ins 16er-Ko gehen konnte. Wie in der Vorrunde wurde das Team des Olympischen Sport Clubs Potsdam mit einem letztendlich komfortablen Vorsprung besiegt und auch im Viertelfinale ließen die Fechter von Trainer Andreas Ewertowski nichts anbrennen, und besiegten die Fechter vom TSV Berlin Wittenau klar.

Das Halbfinale wurde neben dem OSC Team  ausschließlich von Teams der Olympia- und Bundesstützpunkte bestritten. Erwartungsgemäß mussten die OSC Fechter nach dem Halbfinale Bayer 04 Leverkusen gratulieren und auch das kleine Finale um Bronze ging, wenn auch mit einem respektablen Endstand von 35:45, an die Fechter des Olympiastützpunkts Tauberbischofsheim.

Das Finale gewann schließlich das Team des Bundesleistungsstützpunkts Heidenheim gegen Bayer Leverkusen.

Die Tatsache, dass das OSC Team ausschließlich mit Junioren besetzt war und somit als das jüngste Team im Wettbewerb auflief, macht den vierten Platz für Osnabrück noch anerkennenswerter. 


Mit schönen Grüßen aus Osnabrück

Raphael Walter

Die Deutsche Meisterschaft der Aktiven-Säbelfechter in Grünwald

Charlotte Boldt (TV Uelzen), Tobias Apolant (TK Hannover) und Mahnaz Shahriyari (TSV Winsen).

2016 fand die DM der Aktiven-Säbelfechter  wieder in Grünwald statt. Das Gymnasium Grünwald stellte hierfür seine Infrastruktur zur Verfügung. Die Spezialisten mit dem Säbel traten an, ging es doch auch um Qualifikationen für Rio - es sollten starke Gefechte werden.

Aus Niedersachsen kamen nun an diesem Wochenende zwei Fechterinnen und ein Fechter nach München: Charlotte Boldt (TV Uelzen), Mahnaz Shahriyari (TSV Winsen) und  Tobias Apolant (TK Hannover).  

In der Vorrunde hatten alle drei fast nur Gegner, die schon auf den Aktiven-Ranglisten des DFB einen guten Platz einnahmen, wirklich starke Gefechte. Allerdings ist das Treffervorrecht nicht immer in den Köpfen der Fechter präsent, es kommt zum Nachsetzen und zum unbeabsichtigten "Pris-de-Fer".

Durch die Neuplanung der DA soll es zu möglichst wenigen sofortigen Ausscheidungen vor den DA kommen und alle drei Niedersachsen hatten somit die Chance auf einen DA: Tobias A. trat gegen Rouven Redwanz (TSV Dormagen) an. Die Gegnerin von Mahnaz S. war Nadine Fabian (TV Jahn Oelde). Und Charlotte B. stand Anna-Lena Bürkert (FC Würth Künzelsau) gegenüber. Alle drei Gegner stehen auf der Rangliste der Aktiven beim DFB weit oben, aber die Niedersachsen haben sich nervenstark ihre Punkte erkämpft, wenn auch verloren.  Platz  57 für Tobias A., Platz 51 für Charlotte B. und Platz 44 für Mahnaz S. sind respektable Ergebnisse für die gut besuchten und stark umkämpften DM in Grünwald.

Es war ein gutes Turnier, ein professionelles Team und ein wunderbarer Wettkampfort.

26. Norddeutsche Seniorenmeisterschaften in Hannover

Herrendegen 60+/70+ mit Dieter Hecke (Pulheimer SC), Werner Söchting (MTV Stedum), Arnim Cronjaeger (FV Bremen), Dr. Lothar Hempelmann (Rotation Berlin), Dieter Allkämper (Eintracht Dortmund), Fritz Ketzer (TK Hannover), Dr. Volkhard Herbst (Eintracht Hildesheim), Norbert Baier (Stahl Nordhausen), Norbert Müller (TSV Buchholz)
Damendegen 50+ mit Heike Heck (Nordhorn), Beatrix Bunsen (TuS Wunstorf), Halka Tuchen (Raspo Osnabrück) und Kathrin Müller (TSV Buchholz)

 

Erfolgreich verlief das Wochenende am 5./6. März für die Fechter bei den Norddeutschen Seniorenmeisterschaften in Hannover. Die Fechtabteilung des Turn-Klubb zu  Hannover richtete das Turnier zum 26. Mal aus. 

 

Ein Jubiläum besonderer Art konnten die Fechter von Rotation Berlin feiern. Vor 25 Jahren bestritten sie in Hannover ihr erstes Fechtturnier in den alten Bundesländern.

 

Mit 127 Startern aus dem gesamten Bundesgebiet war die Konkurrenz in den Altersklassen 30+ bis 70+ war sehr groß. Viele nutzten das Turnier als Vorbereitung auf die Anfang April stattfindenden Deutschen Meisterschaften. Für ein Dutzend der Teilnehmer erfolgte bereits die Nominierung zur Mannschafts-EM Anfang Mai in England.

 

Insgesamt fochten die Damen und Herren in fünf Altersklassen mit Florett, Degen und Säbel um 30 erste Plätze. 15 Goldmedaillen blieben in Niedersachsen. Die übrigen nahmen die Siegerinnen und Sieger nach Berlin, Hamburg, Frankfurt/O. , Westfalen und Luxemburg mit. 

 

Die Ergebnisse und weitere Fotos lassen sich unter http://www.turn-klubb.de/de/sportangebot/sportangebote_a-z/fechten einsehen.

 

Wie in jedem Jahr fuhren die Teilnehmer zufrieden mit dem Turnierverlauf und einem hannoverschen Gersterbrot nach Hause.

Karin Jansen

 

Herrensäbel 40+ mit Tobias Apolant (TK Hannover), Volker Hosemann (ETV Emden), Andrreas Hebler (FK Hannover)
"Brot und Spiele" : Keiner kehrt ohne Brot und Urkunde nach Hause zurück.

Der Vorstand informiert

Liebe Vorstände unserer Fechtvereine und –abteilungen und deren interessierte Mitglieder,

im Rahmen unseres Modellprojekts "Wir gestalten die Zukunft unseres Verbandes" sind vier große Themen Anfang des Jahres bei einem Workshop erarbeitet worden, die im Rahmen zusätzlicher Workshops tiefer behandelt werden sollen.

Am 3.2.2016 wurde der Workshop Öffentlichkeitsarbeit behandelt.

Leider ist unsere verbleibende Zeit für das Modellprojekt sehr kurz (es endet im April) und daher sind die folgenden Termine teilweise kurzfristig und folgen eng aufeinander.

Hier die Termine und die Einladung für den nächsten Workshops:

Montag      29.2.2016       Workshop Mitarbeitergewinnung, Mitgliedergewinnung, etc. 

Mittwoch   16.03.2016      Workshop Finanzen

Mittwoch    6.04.2016      Workshop Trainer

Sie werden im LSB Hannover abgehalten mit Unterstützung vom LSB –Orgateam

Jeweils an den Tagen um 17.15 Uhr ist Beginn . Ca. 2 ½ Stunden Dauer

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Bitte merkt Euch  die Termine vor und ich hoffe trotz der Kurzfristigkeit auf eine rege Teilnahme von Euch ,denn wir brauchen eure Anregung um gemeinsam unseren Fechtverband zu stärken.

 

viele Grüße,

Euer Vorstand  

Zum Anfang Nach oben

Hannovers Fechtmeister Horst Held gestorben

Hannover.

Von einer weiteren prägenden Fechtpersönlichkeit in Niedersachsen mussten wir nun Abschied nehmen: Am 18. Januar 2016 verstarb Horst Held, langjähriger Fechttrainer in Hannover zu Zeiten des Bundesleistungszentrum.

Unter seiner Trainerregie erlebte Hannover eine Zeit des Erfolges - von einem Weltcupsieger im Florett (Karsten Riedel für den Fechtklub Hannover von 1862), Deutschen Meistertiteln sowie einer überaus erfolgreichen Junioren-Herrenflorettmannschaft bis hin zu zahlreichen weiteren Erfolgen und Siegen.
Als Landestrainer kamen Fechterinnen und Fechter aus dem gesamten Hannoverschen Raum zu ihm. Und diejenigen von ihnen, die es einrichten konnten, waren auch bei seiner Beerdigung anwesend, um ihm die letzte Ehre zu erweisen.
In der Predigt wurde ein Leben geschildert, in dem das Fechten immer einen großen Raum hatte - denn auch seine Ehefrau Annie stand als Fechterin und Fechttrainerin stets an seiner Seite - und ist es bis zuletzt aufopferungsvoll gewesen. Auch haben bis heute viele seiner ehemaligen Schüler und Vereinsfunktionäre den Kontakt mit Annie und Horst aufrecht erhalten. Vor nicht ganz drei Jahren haben sie noch zusammen seinen 80. Geburtstag gefeiert!

Karsten Riedel, inzwischen in Belgien zuhause, hat auf der Trauerfeier ein Gedicht vorgetragen, in dem er respektvoll die Zeit mit Horst "Hogge" Held als Trainer schilderte: Die vielen tausend Kilometer zu den Turnieren, die gemeinsamen Skatspiele und das Weizenbier, das Horst sich dabei auch mal gönnte - und der Ehrgeiz und die gerade Linie, mit der er seine Schüler immer wieder antrieb.

Horst Held ging 1969 nach Tauberbischofsheim und war dort von 1974-75 als Bundestrainer tätig. DFB-Präsident Güse holte ihn 1976 nach Hannover in das neu gegründete Bundesleistungszentrum für Fechten. Hier war er bis zu seiner Rente gemeinsam mit seiner Frau Annie als Trainerpaar aktiv.

Aber auch gefochten hat Horst Held: Mit dem Säbel hat er als Junior schon an den Deutschen Meisterschaften teilgenommen, bevor er als Senior 1977 sogar Deutscher Meister wurde.

Selbstverständlich waren seine Familie und viele Freunde in dieser letzten schweren Stunde anwesend und wir hoffen, dass Annie von allen Seiten die Unterstützung erfahren wird, die sie braucht.

von Katharina Kroggel, 1. Vorsitzende Fechtklub Hannover von 1862, und Kirstin Meyer, Turn-Klubb zu Hannover

Zum Anfang Nach oben

In Gedenken an Manfred Smolla

25.01.2016

Die Sportart Fechten fand im Jahre 1927 zum ersten Mal Erwähnung in Soltau, denn am 25. Mai
1927 nahm der MTV Soltau die Sparte Fechten in sein Turnprogramm auf.
Der Uhrmachermeister Adolf Bunke hatte das Sportfechten während seiner Studienzeit in Köln
erlernt und gründete nach seiner beruflichen Übersiedelung nach Soltau eine Fechtabteilung.
Übungsabende waren in Meyers Hotel und später in dem Saal des Hotels Zum Kronprinzen.
Oft weilte der bekannte Förderer des deutschen Fechtsports, Otto Bethmann, aus Hannover in
Soltau. Die Fechtabteilung hatte zu der Zeit ca. 20 Teilnehmer, worunter sich auch schon Damen befanden!

Der 2.Weltkrieg brachte durch Einberufungen den Fecht- wie auch den Turnbetrieb zum Erliegen.
Nach dem Krieg war das Fechten in Deutschland von den Alliierten Mächten verboten worden, und dieser Beschluss wurde erst 1951 wieder aufgehoben. Waffen und Ausrüstungen waren in dieser Zeit schwer zu beschaffen und nur dort, wo noch solche vorhanden waren und nicht durch
Kriegseinflüsse verloren gegangen sind, lebte der Fechtsport wieder auf.

In Soltau war es bis 1957 um das Fechten still geblieben. Erst als Manfred Smolla, damals Landesklassenfechter aus Wolfenbüttel, nach Soltau umzog, war es wieder Otto Bethmann, der seinem damaligen Schüler keine Ruhe ließ, bis er zusammen mit Adolf Bunke am 20.05.1957 eine
Fechtabteilung im MTV Soltau neu gründete. 1960 musste sich Bunke leider aus gesundheitlichen Gründen vom Fechten zurückziehen, so dass Manfred den Trainingsbetrieb alleine fortgeführt hat.
Besonders die Soltauer Damen waren vom Fechtsport sehr begeistert, was sicherlich auch in der
Person Manfreds begründet war! Nach 2 Jahren gab es 40 Fechterinnen im Alter von 16-25 Jahren
und "nur" 15 Fechter. Von dieser "herrlichen" Zeit mit Grillen von Hühnchen an abgebrochenen Waffen usw. hat er uns oft erzählt!

Nach 4-jährigem Studium legte Manfred 1976 seine Fechtlehrerprüfung ab und 1977 wurde er von der Akademie der Deutschen Fechtkunst, auf der Ehrenburg bei Koblenz, zum Dipl.-Fechtmeister gekürt.
Ende 1977 konnte er bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren den ersten Deutschen Einzelmeistertitel für den MTV Soltau nach 113-jähriger Vereinsgeschichte erkämpfen! Es folgten noch viele weitere.

Sein absolut sportlicher Höhepunkt war 1978 das Erringen des 2.Platzes mit der Säbelmannschaft bei der WM der Fechtmeister in Genf und des 3.Platzes bei der WM in Athen.
1998 wurde ihm für seinen steten unermüdlicher Einsatz für die Allgemeinheit, besonders für die Jugend, das Bundesverdienstkreuz verliehen.
1999 gründete er zusammen mit Dr. Hans-Christian Lohmeyer und weiteren Fechtern den Fechtclub Soltau, dem er bis zu seinem Tod auch als Mitglied angehörte.
Neben der sportlichen Arbeit war ihm auch immer die Charakterschulung wichtig, ebenso die Pflege der Gemeinschaft und der familiäre Zusammenhalt, was sich durch viele schöne Feste oder auch nur gemütliches Beisammensein nach dem Training zeigte.
Konzentration und Reaktion, Schnelligkeit, Körperbeherrschung, Disziplin, Sportlichkeit, Eleganz....das alles macht sie aus - die Faszination des Fechtens

Das ist und war seine Begeisterung für das Fechten, mit der er viele von uns angesteckt hat und
diese Begeisterung ist auch an viele unserer eigenen Kinder schon weitergegeben worden!
Viel stärker, als ihm es sicherlich bewußt war, hat er unser Leben geprägt und ich glaube, dass uns
das auch erst heute so richtig klar wird! Seine volle Hingabe und sein unerschütterlicher Idealismus ist uns bis heute ein beständiges Vorbild.

Viele Freundschaften für das Leben sind so beim Fechten entstanden! Für all das danken wir Ihm!
Sein unermüdlicher Einsatz für das Fechten war unglaublich! Aber wie es immer mit Vorbildern ist, sie haben es schwer. Alles wir Ihnen aufgeladen. Er war für die Sorgen und Nöte der Kleinen dar, er hat die Waffen repariert, er war Chauffeur, Obmann, Seelentröster bei Niederlagen,
Journalist, Turnierplanverwalter, Hallenauf- und -zuschließer, derjenige, der die letzten Tüten und Dosen in der Halle weggeräumt hat, vergessene Kleidungsstücke eingesammelt hat und vieles, vieles mehr, was sich im Dunkeln seiner Kammer zu Hause abgespielt hat.
Und........hat man sich bei Ihm bedankt? Wohl eher selten! Noch einmal von ganzem Herzen:
Danke Manfred, für all die Zeit, die Du uns geschenkt hast!


Dr.Hans-Christian Lohmeyer für den Fechtclub Soltau im Januar 2016

Zum Anfang Nach oben

Zum Anfang Nach oben

Andreas Ewertowski in Osnabrück für den Trainer des Jahres nominiert

Fechttrainer Andreas Ewertowski

08.01.2016

Der Trainer der Fechtabteilung im Osnabrücker Sport Club Andreas  Ewertowski ist nominiert für den Leo Award Osnabrück als "Trainer des Jahres" 2015.

Gerne möchten wir um Unterstützung  für das Voting (bis 10.1.16) bitten, da ein positives Abstimmungsergebnis nicht nur ein Signal für den Osnabrücker SC und die Fechtabteilung, sondern auch für den Fechtsport in ganz Niedersachsen wäre.

Die verdienstvolle Arbeit von Andreas Ewertowski, die auch im Jahr 2015 wieder zahlreiche Erfolge ermöglicht hat, wie die Verleihung des "Grünen Bandes" an die Fechtabteilung des OSC als einziger Fechtverein in Deutschland und gleichzeitig als einziger Sportverein in Niedersachsen, oder alle Landesmeistertitel im Degen bei den Aktiven, die Bronzemedaille bei der DM B-Jugend Damendegen für Femke Bücker, die Bronzemedaille bei der Junioren DM Herrendegen für Noë Walter, aktueller Zweiter der Juniorenrangliste des DFB, oder der vierte Platz der Mannschaft auch bei der Junioren-DM Herrendegen.

Neben diesen Erfolgen ist es dem Trainer sehr wichtig zu betonen, dass er die Nominierung nicht allein auf sich, sondern auf die gesamte Fechtabteilung bezieht. Er versteht seinen Erfolg als ein gemeinsames Ergebnis aller Fechter, Eltern, Helfer und Unterstützer, die sich beim Fechten engagieren, in der Abteilung sportlich und ehrenamtlich aktiv sind und damit eine funktionierende Abteilung darstellen. 

Eine Auszeichnung wäre eine Auszeichnung für die gesamte Abteilung und damit eine tolle Möglichkeit Werbung für das Fechten in Osnabrück und in Niedersachsen zu machen.

Wichtig wäre ein schnelles Handeln, da die Frist für das Voting am 10.01.2016 abläuft.  VIELEN DANK!!
Hier der Link zur Abstimmung 
http://www.nachtdessports-os.de einfach anklicken, anmelden und Andre Ewertowski unter der Rubrik "Trainer" wählen

 

Matthias Piefke

 

Zum Anfang Nach oben

Jubiläum: 50 Jahre "Rüstringer Friese"

Jugend Abteilung
Choreografie der jungen Fechter
Heidrun West und FN Präsident Detlev Hofmann

08.01.2016

Eine Ära um das traditionelle Degenturnier „Rüstringer Friese“ wurde nach 50 Jahren von der Fechtabteilung des WSC Frisia grandios und mit viel Beifall in bleibender Erinnerung beendet.

Für Fechtmeisterin Heidrun West war es persönlich, wenn auch mit viel Wehmut gepaart, das gelungenste Turnier in all seinen Facetten, mit Lobreden und Geschenken. Die erfrischende Choreografie der jungen Fechter, die durch die maritime Musik der Musikgruppe „Santiano“ und durch die passende Kleidung unterstützt wurde. Die perfekte Organisation im Team von Hartmut Wolfteich und Franziska Petzold, die Mithilfe der Eltern und die zufriedenen Teilnehmer werden für eine bleibende Erinnerung sorgen.  Allen möchte ich an dieser Stelle meinen herzlichen Dank aussprechen.

Die Begrüßungszeremonie wurde feierlich gestartet vom Oberbürgermeister Andreas Wagner, der Schirmherr der Veranstaltung war, fortgesetzt vom 1. Vorsitzenden des Stadtsportbundes Nils Böhme, dem 1. Vorsitzenden des WSC Frisia Peter Eilts, dem Fechtpräsidenten vom Fechtverband Niedersachsen Detlev Hofmann und dem Ehrenvorsitzenden des WSC Frisia Horst-Dieter Meyer, der in seiner Festrede die 50 Jahre „Rüstringer Friese“ Revue passieren ließ. Vom ehemaligen Fechtschüler Jakob Willich gab es einen Toast mit viel Humor auf den Ablauf im Fechtunterricht und den Begegnungen auf den unvergesslichen Fahrten zu den Turnieren. Die Gründer und Ehemaligen des  „Rüstringer Friese“ waren aus allen Teilen Deutschlands zu diesem Anlass angereist, um sich in einem Event im Clubheim  mit viel Gesprächsstoff an Vergangenem zu erinnern. Dann hieß es endlich zum letzten Mal „startfrei“ von Heidrun West. Sie wünschte allen 65 Teilnehmern spannende , interessante und faire Gefechte. Das Turnier in der Nordfrost-Arena war zu dem ein Qualifikationsturnier für Aktive im Damen- und Herrendegen des Fechtverbandes Niedersachsen, in dem es um Ranglistenpunkte zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften geht. Leider war der Titelverteidiger Maximilian Hermann vom TSV Hagen nicht anwesend, der auf einem gleichzeitig stattfindendem Bundesranglisten Turnier in Reutlingen weilte. Bei den Herren dominierten Christian Bahlke vom TK Hannover und Jonas Lennart Klein vom ETV Hamburg, die sich dann auch im Finale gegenüber standen. Der glückliche Gewinner war Christian Bahlke vom TKH Hannover. Den Wanderpokal konnte er nicht in Empfang nehmen, denn der WSC Frisia hatte beschlossen, dass der „Rüstringer Friese“ einen Ehrenplatz im Clubheim erhalten soll. So freute sich der Turniersieger über den Ehrenpokal der Stadt Wilhelmshaven und zur Belohnung erhielt er außerdem als praktisches Geschenk einen Degen. Mit dem 5. Platz war Stefan Wolfteich, eigentlich einer von uns, der aber studienhalber in Hildesheim ficht, nicht ganz zufrieden. Vor heimischer Kulisse erreichte Jakob Willich, der gerade aus Kolumbien zurückgekehrt ist und in Rostock studiert, einen 14. Platz. Er war eigens nach WHV angereist, um mitzuhelfen. Patrick Bose vom WSC Frisia belegte den 15. Platz.

Heidrun West

 

Zum Anfang Nach oben

# # # #