Fechtverband Niedersachsen

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Gute Ergebinsse der OSC-Fechter bei der DM der Junioren im Degen

03.07.2018

OSC-Fechterin Bücker in Finalkampf der Junioren-DM (U20)

Am Ende wurde es in Leverkusen ein großartiger 7. Platz für die A-Jugendliche (U17) Femke Bücker! Nach einer Vorrunde, in der sie ihre Konkurrenz mit  5 Siegen aus 6 Gefechten distanziert  hatte und auf Platz 9 gesetzt war, arbeitete Femke sich weiter konsequent bis unter die besten 8 der 97 Teilnehmerinnen vor.  Erst die spätere Deutsche Meisterin, Helena Lentz/Frankfurter TV, konnte die OSC-Fechterin 15:11 stoppen, als deren Kraft und Konzentration nach einer 09:11-Führung plötzlich nachließen. "Heute stimmte alles, und dann läuft es!" freute sich Femke trotz des letztendlich bedauerlichen Verlusts über ihr Fechten und die erreichte hohe Platzierung – konnte sie doch nach ihrem unglücklichen Ausscheiden bei den U17-Meisterschaften in Osnabrück zeigen, dass sie zu den Top-Nachwuchsfechterinnen Deutschlands zählt.

Die OSC-Fechterinnen Tessa Wietheuper (auch U17) und Charlotte Späth hatten wie Femke ein Freilos für das  128er-KO erfochten.  Beide  schieden aber leider knapp im 64er-KO als 43. (Tessa) und 49. (Charlotte) aus. Mit vier bzw. drei Siegen aus je sechs Vorrundengefechten und in ihren Direktausscheidungskämpfen hatten beide aber durchaus sehr gute Leistungen gezeigt. Nachdem sie gegen ihre Direktausscheidungsgegnerin Rebekka Krause/FC Leipzig  sogar geführt hatte, konnte eine sehr verärgerte Tessa Wietheuper der 13:15 –Niederlage spontan jedoch nichts Gutes abgewinnen.

Starke Leistung von OSC-Fechter Wiese

Im Herrendegen sammelte der OSC-A-Jugendliche Hendrik Wiese in dieser Meisterschaft der höheren Altersklasse unerwartet  erfolgreich seine ersten Punkte für die Bundesrangliste, erfocht nach einem Freilos den 45. Platz. Hendrik  hatte nicht gedacht, dass er überhaupt die Vorrunde überstehen würde - ganz zu schweigen davon, ein Freilos zu bekommen -, hatte er es hier doch bereits unter anderem mit zwei früheren DM-Finalisten  zu tun. Nach hervorragenden drei Siegen und zwei Niederlagen war Hendrik stolzer 2. seiner Runde. Das 64er-KO hielt für ihn dann mit Dietrich Bopp / Fechterring Hochwald wieder einen ehemaligen Deutschen Meister  bereit. Gegen den er sich 08:15 beachtlich schlug. „Hätte ich so wie heute bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend in Osnabrück gefochten,  wäre ich sicher vorne mit dabei gewesen!“  sind  Hendrik und OSC-Cheftrainer Sergei Rassolko gleichermaßen erfreut über die mögliche Leistung einig. Hendriks Trainings- und Altersklassenkollege Justus Middendorf hatte leider weniger Glück: Er musste ins 128er-KO, was er leider  knapp verlor. Dank seiner zwei Siege in der Vorrunde platzierte er sich jedoch ordentlich als 70..

Auch OSC-Damenmannschaft unter besten acht der Junioren-DM!

In der Vorrunde besiegte das Osnabrücker Team Charlotte Späth, Femke Bücker, Tessa Wietheuper (beide noch U17) die Mannschaft  Heidelberger TV/TSG Rohrbach 45:39 und die ihnen aus gemeinsamen Lehrgängen bekannten Fechterinnen der SG Segeberg in knapperem Kampf 45:41. Einzig gegen das Fechtzentrum Solingen, die späteren Deutschen Meisterinnen, mussten sie 30:45 einstecken. Also weiter in die Direktausscheidungskämpfe! Im 16er-KO gegen die Mannschaft des TSV Berlin Wittenau ließen die OSC-Mädels dann souverän recht wenig anbrennen und fochten sich 45:32 ins Achtelfinale mit den Mädchen des FC Tauberbischofsheim. Die gewannen zwar am Ende, aber der erwartete Selbstläufer war das Gefecht für die Mannschaft aus dem bekannten Fechtzentrum keinesfalls gewesen. Denn das vermeintliche Opfer wehrte sich, bereitete den „Tauberanerinnen“ gehörige Schwierigkeiten. Femke, Tessa und Charlotte fochten gut und  taktisch, gaben so wenige Treffer ab wie möglich. Am Ende stand es 21:27 - Osnabrück tobte vor Freude, die Gewinnermannschaft vor Frust.

Junges OSC-Herrenteam kämpferisch auf Außenseiterposition der U20-DM

Als jüngste Mannschaft des Turniers (alle Mitglieder U17) mussten sich die OSC-Jungs bereits in der Vorrunde trotz allen geleisteten Kampfes vom späteren Vizemeister, der Startgemeinschaft Böblingen/Friedrichshafen, leider fast von der Bahn fegen lassen. Gegen die späteren Sechstplatzierten, die Mannschaft des FC Leipzig, langten die OSC-Fechter Artur Kiebula, Hendrik Wiese, Yannis Müller und Henrik Bernzen mehr zu, die 28 Treffer reichten jedoch leider bei Weitem nicht. Gegen die aus Lehrgängen bekannten Itzehoer legten sie noch zwei Treffer drauf, konnten den Nordlichtern aber am Ende mit 31:45 nicht gefährlich werden. Im  Angesicht der älteren, erfahreneren und starken Gegner hat sich das junge OSC-Team jedoch nie entmutigen lassen und immer stark gekämpft - besonders der Jüngste, Henrik Bernzen, machte den Gegnern große Schwierigkeiten.

Ann Jeanine Braband

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