Fechtverband Niedersachsen

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Hannoveraner Fechter holen die meisten Medaillen

Herrenhäuser Schwert 2016

In neun Wettkämpfen maßen sich am Wochenende Fechter aus ganz Norddeutschland in Hannover.  „Das Herrenhäuser Schwert ist inzwischen eine feste Größe im Turnierkalender, so dass wir immer eine Beteiligung von gut 70 Leuten haben“, so Katharina Kroggel vom Fechtklub Hannover von 1862, der das Turnier jedes Jahr ausrichtet.

Das große Einzugsgebiet liegt vor allem daran, dass das Turnier – das „Schwert“ im Namen deutet es an – vor allem ein Säbelturnier ist. Da dies die Waffe ist, die am seltensten gefochten wird, müssen Säbelfechter eben auch oft weite Strecken für ihre Turniere zurücklegen.

„Und Hannover liegt da perfekt: Direkt an zwei Autobahnen, einmal die A7 senkrecht und einmal die A2 waagerecht ist alles schnell bei uns“, ergänzt Imke Bamyaci, die ebenfalls bei der Organisation geholfen hat. Sie war auch tatkräftig dabei, als im Fechtklub überlegt wurde, das Turnier auf 2 Tage zu erweitern. „Das haben wir dieses Jahr zum ersten Mal gemacht und die Beteiligung war noch sehr dünn.“ Glücklich ist sie trotzdem, hat doch ihre Tochter Selina im Damendegen einen ersten Platz in der eigenen Altersklasse und noch einen 2. Platz in der höheren Altersklasse der Erwachsenen abgeräumt: „Zwei Medaillen an einem Tag – das ist cool“, grinst Selina. Darüber freut sich auch Lennart Reitz, Vereinskamerad beim Fechtklub Hannover 1862 – auch er hat sich 2 Medaillen erkämpfen können.

Insgesamt gingen 8 Medaillen an die Fechter der Hannoverschen Vereine – der Heimvorteil war deutlich zu spüren. Aber es mache auch einen Riesenspaß, so ein großes Turnier zu organisieren, sind sich die Helfer einig. Viele von ihnen haben Samstag und Sonntag eigentlich komplett in der Sporthalle verbracht – manche waren jeweils nur für einige Stunden gekommen: „Das ist immer eine aufwändige Organisation, das sehen natürlich viele Leute gar nicht. Und alle helfen ehrenamtlich! Oft wird ja geunkt, dass sich keiner gerne bereit erklärt – das kann ich überhaupt nicht sagen. Wir haben bei jedem Turnier etwa 6 Kernhelfer, die eigentlich das komplette Wochenende helfen. Und dann noch etwa 14 Leute, die jeweils halbe Tage kommen. Viele sind Wiederholungstäter, die jedes Jahr wieder helfen“, freut sich Kroggel.

Deshalb wird das Herrenhäuser Schwert auch nächstes Jahr wieder ausgerichtet – wieder an 2 Tagen in der Hoffnung, dass dann erheblich mehr Degenfechter teilnehmen werden. Die Ranglistenqualifikation ist für den Degen bereits geplant. Und auch der Verkaufsstand und Reparaturservice der Firma Artos aus Leipzig war sehr zufrieden und kommt gern wieder. „Ja und diese Turnhalle ist natürlich perfekt für uns“, ergänzt Eike Kluge von der Turnierleitung. „Wir können oben in der Galerie sitzen und haben alle Bahnen und Wettkämpfe im Blick – es gibt eine extra Halle zum Aufwärmen für die Sportler und die Internationale Schule als Gastgeber ist absolut kooperativ und zuverlässig – das macht viel Spaß!“

 

Katharina Kroggel

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