Fechtverband Niedersachsen

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Nachwuchs fit für die neue Saison

Seit Donnerstag (8. August) müssen die Schüler in Niedersachsen wieder die Schulbank drücken. Die langen Sommerferien sind vorbei – was bleibt sind die schönen Erinnerungen. Unter anderem an die beiden Trainingslager des Niedersächsischen Fechtverbandes in der Lehrstätte des Kreissportbundes Hildesheim. Hier bereitete Trainer Dr. Boris Touretski gemeinsam mit seinen Assistenten Sybille Boldt und Fabian Schneider den Fechtnachwuchs auf die neue Wettkampfsaison vor.

„Die Lehrgänge sind der Beginn der Vorbereitung auf dem Weg in die neue Saison. Sie sind das Fundament“, sagt Touretski. Der erfahrene Trainer setzte seine Schwerpunkte bei beiden Lehrgängen auf die Entwicklung der Technik und den Aufbau der Kondition. „Technik und Physis sind die Basis – daran haben wir intensiv gearbeitet“, so der Coach.

Melissa Liebig hat insgesamt schon zum fünften Mal an dem beliebten Sommerlehrgang teilgenommen. „Mir gefällt vor allem die Abwechslung zwischen Spiel, Spaß und Fechten“, erklärt die 16-Jährige Fechterin vom ASC Göttingen. An das straffe Trainingsprogramm hat sich Melissa längst gewöhnt: „Der Tag beginnt immer mit einem Morgenlauf – sogar noch vor dem Frühstück. Im Anschluss wird in zwei Gruppen à 12 Personen trainiert“, berichtet die Schülerin weiter.

Während die einen zum Ausdauertraining gehen, müssen die anderen in der Halle ran. Beinarbeit, Partnerübungen und Trainingsgefechte – der fechtspezifische Teil ist stets hart, aber fair. Den Abschluss der Trainingswoche in Hildesheim bildet ein für die Sommerlehrgänge traditionelles Trainingsturnier, bei dem die jungen Fechter ihr Können unter Beweis stellen konnten.

Unterm Strich zeigt sich das Trainerteam mit dem Verlauf der Trainingslager überaus zufrieden. „Es waren viele talentierte Kinder dabei. Insgesamt waren alle fleißig zu folgen und waren mit viel Eifer dabei“, lobt Touretski seine Schützlinge und richtet gleichzeitig einen Appell an die Vereinstrainer. „Es war keine Turniervorbereitung, sondern nur die Grundlage – jetzt liegt es an den Heimtrainern ihre Schüler turnierspezifisch vorzubereiten.“

Vassili Golod

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