Fechtverband Niedersachsen

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Niedersachsen Säbelnachwuchs in Künzelsau

v. l. Gesa Dünkel, Hannah Meyer, Hendrik Boldt, Valentin Rafalzyk

An zweiten Juni Wochenende traf sich der Nachwuchs der Säbelfechter in Künzelsau zur Deutschen Meisterschaft der B-Jugend.

Obwohl die deutschen Säbelfechter gerade diese Woche bei den Europameisterschaften in Montreux Gold holten, ist es um den Säbelnachwuchs nicht so stark bestellt. Auf den DM der B-Jugend dürfen je Jahrgang 66 Fechter starten, es traten aber jeweils weniger als 40 Fechter überhaupt an. Dadurch wurde auch am Samstag der Modus geändert, was nicht immer in die Vorbereitungen der Trainer passte.

In der B-Jugend Herren Jg .2002 trat Valentin Rafalzyk, FC Soltau an. Nach der Setzrunde, in der er sich in zwei Gefechten klar durchsetzen konnte, traf er im ersten Direktausscheid auf Mirco Stimper, den er mit 10:9 besiegte. In den darauf folgenden Gefechten gegen Nick Aberle und dann Frederick Habermaas unterlag er allerdings und beendete das Turnier mit dem Platz 24. Ein sehr gutes Ergebnis, er wird für die nächste DM sicher noch mehr arbeiten, ist aber doch recht zufrieden, ist er doch erst seit diesem Jahr mit dem Säbel unterwegs.

In der B-Jugend Herren Jg 2001 trat Hendrik Boldt, TV Uelzen gleich in der Vorrunde gegen den späteren Deutschen Meister Peter Schmitz, WMTV Solingen an. Er kam danach nicht mehr in sein Tempo und stand mit Oleg Generalov, WMTV Solingen mit gleichem Trefferindex auf den letzten Plätzen. Hier entschied leider das Los gegen Hendrik und er musste das Turnier mit Platz 33 beenden, denn es wurde nur ein 32er KO ausgefochten.

Bei den Damen standen  in der Gruppe der B-Jugend-LG 2002 Gesa Dünkel, FC Soltau, und Hanna Meyer, Blau-Weiß Buchholz, auf der Planche. Sie hatten beide noch nicht viel Erfahrung mit dem Säbel, auch sie haben erst in dieser Saison die Waffe in die Hand genommen. Die Damen waren mit 29 Teilnehmerinnen dabei, somit durften beide Niedersächsinnen in den Direktausscheid mit Hoffnungslauf, obwohl sie in der Vorrunde nicht in das typische Säbeltempo fanden. Es wurden spannende Gefechte, trotzdem reichte es nicht für den Einzug in die letzten 16. Platz 28 für Hanna Meyer und Platz 29 für Gesa Dünkel sind aber trotzdem beachtlich und erfreulich.

Ich denke, Niedersachsen ist auf einem guten Weg im Säbelfechten. 

Sybille Boldt

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