Fechtverband Niedersachsen

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„Rüstringer Friese“ 2012

Glücklicher Sieger: Noe Walter sicherte sich den Titel bei den Aktiven

Zum 47. Mal trug die Fechtabteilung des WSC Fisia das traditionelle internationale Degen-Fechtturnier um den Wanderpokal „Rüstringer Friese“ aus. Der Wettkampf ist gleichzeitig ein Qualifikationsturnier für Aktive im Damen- und Herrendegen des Fechtverbandes Niedersachsen, in dem es um Ranglistenpunkte zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften geht. 

In der Altersklasse der Aktiven bei den Herren gab es dynamische und qualitativ hochwertige Gefechte zu sehen. Als Favorit kristallisierte sich früh Noe Walter (Osnabrücker SC/Jahrgang 1996) heraus. Bereits im vergangenen Jahr hat der junge Osnabrücker von sich reden gemacht, als er den dritten Platz belegen konnte. Walter wurde seiner Favoritenrolle gerecht: Mit einer schnellen Beinarbeit und überfallartigen Angriffen konnte sein Finalgegner, Jan-Oliver Fröhlich (FK Hannover), zum Schluss nicht mehr mithalten. Der Youngster wurde Turniersieger und nahm für den Osnabrücker SC neben dem holzgeschnitzten Wanderpokal „Rüstringer Friese“ auch einen neuen Degen mit nach Hause. Der herausragende Fechter vom Gastgeber war Stefan Wolfteich, der einen guten dritten Platz belegte, nachdem er im Halbfinale dem späteren Turniersieger unterlegen war. 

Auch bei den Damen in der Aktivenklasse dominierte der Osnabrücker SC. Sonja Zschaler (OSC) und Sandra Schwenen (SV Vorwärts Nordhorn) bestritten das Finale. Zschaler setzte sich durch und erhielt für den Turniererfolg den Ehrenpokal des Stadtsportbundes, der ihr von Andreas Janßen überreicht wurde und aus der Hand von Heidrun West traditionsgemäß einen Degen. Für die Gastgeber erkämpfte sich Alexandra Enke einen ehrenwerten achten Rang.

Im letzten Jahr hatte die Trainerin und Leiterin der Veranstaltung auch die A-Jugend miteinbezogen, was sich bewährt hat. Hier konnte sich Manuel Twent (OSC) durchsetzen. Bester Fechter des WSC Frisia war Tim Wieting auf dem dritten Rang. Bei den A-Jugend-Damen siegte Fenja Seeberg (FC Oldenburg). Erstmalig konnte Katharina Droste vom WSC Frsia in ihrer neuen Altersklasse dabei sein. Mit dem zweiten Rang war der Einstieg sehr gelungen.

Das Seniorenfeld war schwach besucht - zum ersten Mal war keine einzige Seniorin am Start. Die Herren kamen dagegen voll auf ihre Kosten: Sie wollten  von der Vorrunde bis zum Finale auf 10 Treffer fechten. In den Alterskategorien 40+, 50+, 60+ und 70+ stand nach einer beachtenswerten Leistung der Älteste, Hans Visser vom (ETV Emden/Jahrgang 70+), als Gesamtsieger fest. Mit Stolz konnte er vom 1. Vorsitzenden des WSC Frisia, Peter Eilts den Ehrenpokal des Vereins in Empfang nehmen, blickt er doch auch auf eine 47-Jährige Historie als Teilnehmer an diesem Turnier zurück. Im Gründungsjahr des Wanderpokals „Rüstringer Friese“ 1965 stellte er mit seiner Mannschaft den ersten Gesamtsieger. So wird dokumentiert: Fechten ist ein Sport, der keine Altersgrenzen kennt. Menschen von 8 Jahren bis 80 Jahren können ihn gleichermaßen erfolgreich ausüben. 

Das Organisationsteam des WSC Frisia zeigte sich zufrieden mit dem harmonischen Ablauf des Turniers.

WSC Frisia/Heidrun West

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