Fechtverband Niedersachsen

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Jubiläum: 50 Jahre "Rüstringer Friese"

Jugend Abteilung
Choreografie der jungen Fechter
Heidrun West und FN Präsident Detlev Hofmann

08.01.2016

Eine Ära um das traditionelle Degenturnier „Rüstringer Friese“ wurde nach 50 Jahren von der Fechtabteilung des WSC Frisia grandios und mit viel Beifall in bleibender Erinnerung beendet.

Für Fechtmeisterin Heidrun West war es persönlich, wenn auch mit viel Wehmut gepaart, das gelungenste Turnier in all seinen Facetten, mit Lobreden und Geschenken. Die erfrischende Choreografie der jungen Fechter, die durch die maritime Musik der Musikgruppe „Santiano“ und durch die passende Kleidung unterstützt wurde. Die perfekte Organisation im Team von Hartmut Wolfteich und Franziska Petzold, die Mithilfe der Eltern und die zufriedenen Teilnehmer werden für eine bleibende Erinnerung sorgen.  Allen möchte ich an dieser Stelle meinen herzlichen Dank aussprechen.

Die Begrüßungszeremonie wurde feierlich gestartet vom Oberbürgermeister Andreas Wagner, der Schirmherr der Veranstaltung war, fortgesetzt vom 1. Vorsitzenden des Stadtsportbundes Nils Böhme, dem 1. Vorsitzenden des WSC Frisia Peter Eilts, dem Fechtpräsidenten vom Fechtverband Niedersachsen Detlev Hofmann und dem Ehrenvorsitzenden des WSC Frisia Horst-Dieter Meyer, der in seiner Festrede die 50 Jahre „Rüstringer Friese“ Revue passieren ließ. Vom ehemaligen Fechtschüler Jakob Willich gab es einen Toast mit viel Humor auf den Ablauf im Fechtunterricht und den Begegnungen auf den unvergesslichen Fahrten zu den Turnieren. Die Gründer und Ehemaligen des  „Rüstringer Friese“ waren aus allen Teilen Deutschlands zu diesem Anlass angereist, um sich in einem Event im Clubheim  mit viel Gesprächsstoff an Vergangenem zu erinnern. Dann hieß es endlich zum letzten Mal „startfrei“ von Heidrun West. Sie wünschte allen 65 Teilnehmern spannende , interessante und faire Gefechte. Das Turnier in der Nordfrost-Arena war zu dem ein Qualifikationsturnier für Aktive im Damen- und Herrendegen des Fechtverbandes Niedersachsen, in dem es um Ranglistenpunkte zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften geht. Leider war der Titelverteidiger Maximilian Hermann vom TSV Hagen nicht anwesend, der auf einem gleichzeitig stattfindendem Bundesranglisten Turnier in Reutlingen weilte. Bei den Herren dominierten Christian Bahlke vom TK Hannover und Jonas Lennart Klein vom ETV Hamburg, die sich dann auch im Finale gegenüber standen. Der glückliche Gewinner war Christian Bahlke vom TKH Hannover. Den Wanderpokal konnte er nicht in Empfang nehmen, denn der WSC Frisia hatte beschlossen, dass der „Rüstringer Friese“ einen Ehrenplatz im Clubheim erhalten soll. So freute sich der Turniersieger über den Ehrenpokal der Stadt Wilhelmshaven und zur Belohnung erhielt er außerdem als praktisches Geschenk einen Degen. Mit dem 5. Platz war Stefan Wolfteich, eigentlich einer von uns, der aber studienhalber in Hildesheim ficht, nicht ganz zufrieden. Vor heimischer Kulisse erreichte Jakob Willich, der gerade aus Kolumbien zurückgekehrt ist und in Rostock studiert, einen 14. Platz. Er war eigens nach WHV angereist, um mitzuhelfen. Patrick Bose vom WSC Frisia belegte den 15. Platz.

Heidrun West

 

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