Fechtverband Niedersachsen

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Säbel DM der Junioren in Nürnberg

23.11.2015

Am Samstag, 21.11.2015 trafen sich die besten Junioren-Säbelfechter Deutschlands zu ihrer diesjährigen Meisterschaft in Nürnberg, startberechtigt sind die Jahrgänge 1998 bis 1996, es dürfen aber auch die A-Jugendlichen ab Jahrgang 2001 teilnehmen. Auch aus Niedersachsen traten drei Fechter mit dem Säbel an: Charlotte Boldt (TV Uelzen), Mahnaz Shahriyari (TSV Winsen) und Paul Lorenz Meyer (Blau-Weiß Buchholz).

Zunächst wurde das Melde-System diesjährig erneuert. Vereine und sogar Fechter können ihre Beteiligung nun direkt mitteilen, der Landesverband bestätigt dann die Teilnahme. Außerdem wurde der Zeitablauf verbessert, somit können Fechter ihre notwendigen Pausen auch tatsächlich nehmen, stehen nicht mehr ständig auf Stand-by. Weiterhin treten nun in der Vorrunde tatsächlich alle Fechter gegeneinander an, es gibt keine Freilose mehr. Gerade diese letzte Neuerung macht es aber natürlich auch den Fechtern in den Runden etwas schwerer, die Ranglistenbesten werden nun auf alle Vorrunden gleichmäßig aufgeteilt, es entstehen völlig neue Voraussetzungen für den folgenden Direktausscheid.

Paul Lorenz Meyer traf in seiner 7er Vorrunde nur auf DFB-Ranglisten-Platzierte. Eines der ersten Gefechte verlor er gegen den Ranglisten Ersten Eduard Gert und fand danach kaum noch in seinen Rhythmus. Trotzdem ist er mit Platz 78 sehr zufrieden aus der Halle gegangen, auch wenn er aus dem Direktausscheid heraus fiel.

Mahnaz Shahriyari trat in einem 6er Feld an. Die Stärken ihrer Gegnerinnen waren sehr unterschiedlich, zumal sie Linkshänderin ist. Auch Annika Steiger aus Dormagen und Imke Warnecke aus Herford, beide auf vielen Turnieren unterwegs, waren in ihrer Gruppe. Irgendwie stimmte das Tempo heute nicht, die Hiebe saßen nicht sauber, und es kam zu keinem Sieg in ihrer Gruppe. Der Platz 57 war nicht so erfreulich, sie will sich aber zur nächsten DM verbessern.

Charlotte Boldt hatte auch ein 6er Feld auf der Planche. Das erste Gefecht gegen Katrin Roth aus Dormagen brachte sie gleich aus dem Gleichgewicht, die DFB-Ranglisten Vierte Volkmann (Eislingen) hatte aber schon ihre Schwierigkeiten mit dem Gefecht, und gegen die erfolgreiche Gizinski aus Herford siegte sie sorglos. Somit war der Weg in den Direktausscheid offen.

Der erste DA ging gegen Annette Kramer (Eislingen), sie war sehr angriffsstark und der Trainer sagte ihr direkt, sie solle aggressiv werden, hierauf musste sich Charlotte zu lang einstellen und verlor. Der Hoffnungslauf brachte sie mit Lena Wolf (Alsfeld) auf die Bahn. Hier war ein Sieg durch geschickte Mensur und Körperparade unproblematisch. Der dritte DA gegen Celina Treffkorn (Eislingen) schien nicht unmöglich, aber Charlotte setzte ihre Treffer zu ungenau - und das ist beim Säbel  eben entscheidend.  Platz 46 im Gesamtklassement ist ein gutes Ergebnis, sie ist schon zufrieden für ihr zweites Jahr mit dem Säbel.

Die Organisation auch unter J. Rieg und natürlich dem Fechterring Nürnberg e. V.  lief eher reibungslos, Fragen wurden sofort geklärt, die Technik war wunderbar. Auch die Halle war gut vorbereitet (Erste Hilfe, Technik, Cafeteria, usw.).

 

Sybille Boldt

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